Von Altenpflege bis Umzugsservice: Tag der neuen Perspektiven bei Ingeus in Nürnberg

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Welche Ausbildungsberufe gibt es? Wie sieht der Arbeitsalltag aus? Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen? Diesen und anderen Fragen stellten sich Jana Wolff und Katrin Gebert von der Berufshilfe Fürth Arche gGmbH Anfang August bei Ingeus Nürnberg. Rund 40 interessierte Kundinnen und Kunden waren der Einladung ihrer Berater*innen gefolgt und zum „Tag der neuen Perspektiven“ gekommen, um sich in vertrauter Umgebung über verschiedene Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen zu informieren.

Dazu zählen unter anderem:

  • Nachholen des Mittelschulabschlusses
  • Umschulung zur Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice sowie zum Verkäufer
  • Begleitung von Geflüchteten und Migranten in die Altenpflege
  • Oder ganz neu: Servicekraft im Gesundheitswesen

Voraussetzung für eine Teilnahme sind deutsche Sprachkenntnisse auf B1- bzw. B2 Niveau. Die Maßnahmen sind in Teilzeit angelegt und kommen daher besonders Müttern und Vätern entgegen. Das spornte viele der anwesenden Kundinnen und Kunden nur noch mehr an.
Wer noch keine gefestigten Deutschkenntnisse hatte, dem standen die interkulturellen Coaches von Ingeus zur Seite und versorgten sie während des Vortrags nahezu in Simultanübersetzung mit den entsprechenden Informationen. 

Vor Ort überzeugen

Im Anschluss an die Hauptveranstaltung nutzten viele Teilnehmer und Teilnehmerinnen gemeinsam mit ihren Jobcoaches die Möglichkeit eines persönlichen Vorstellungsgesprächs bei Jana Wolff und Katrin Gebert, die gerne bereit waren, sich mit den interessierten Frauen und Männern zu unterhalten und weitere Fragen zu beantworten.

„Dieses Gesprächsformat gibt uns als Träger einerseits eine große Sicherheit, dass wir alle wichtigen Informationen vermitteln können, und andererseits können auch die Kunden ihre Wünsche und Ziele sicher formulieren“, erklärte Bereichsleiterin Jana Wolff. „So finden wir heraus, ob die Angebote wirklich zu den Kunden passen.“

Zu den Mutigen zählte auch die 36-jährige Samira aus Syrien, die sich sehr für das Projekt „Servicekraft im Gesundheitswesen“ interessierte und das Büro nach dem Gespräch mit strahlendem Gesicht verließ.

"Ich fand es heute sehr schön. Ich glaube, das Angebot ist wirklich gut für mich geeignet, da es mich zu meinem Ziel führt“, erzählt Samira. „Ich persönlich möchte sehr gerne mit Senioren arbeiten. Früher habe ich lange meine kranke Oma gepflegt und es macht mich glücklich, zu helfen." 

Ingeus-Arbeitgeberkoordinatorin Zuzana Schindler, die die Veranstaltung organisiert hat, zieht am Ende des Tages eine positive Bilanz. „Wir haben heute viele tolle Ausbildungs- und Schulungsprojekte kennengelernt, die super zu unseren Kundinnen und Kunden passen“, freut sie sich. „Genau wie Ingeus, hat auch die Berufshilfe Fürth eine Eingliederung der Menschen in Arbeit und Beruf zum Ziel, die wirklich nachhaltig ist. Hier werden die Menschen mit ihren ganz individuellen Wünschen, Bedürfnissen und Stärken wahrgenommen und zielgerichtet gefördert.“

Die Begeisterung beruht auf Gegenseitigkeit. „Mir fällt bei Ingeus besonders auf, dass hier die Kunden wirklich mit ihren Bedürfnissen ernst genommen werden. Man merkt, dass großes Vertrauen und Verständnis zwischen Kunden und Coaches herrscht“, fasst Jana Wolff ihre Eindrücke zusammen.

 

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